Asien wurde in den letzten Jahren häufig als lukrativer Investment-Markt gesehen. Dann kam das Coronavirus und plötzlich hörte man aus diesem Teil der Welt hauptsächlich schlechte Nachrichten rund um das Virus.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Für Dirk Fischer von der Patriarch Multi-Manager GmbH ist das jedoch kein Grund, sich vom asiatischen Markt abzuwenden. Im Gegenteil: die Sektoren der asiatischen Wirtschaft haben sich schon stark gedreht und  die Wirtschaftserholung ist bereits auf einem sehr guten Weg. So hat sich gerade in den Bereichen Technologie, Gesundheitswesen und Versorger schon vieles getan.

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Asiatischer Markt nur mit Japan

Bei der Betrachtung und Definition des asiatischen Marktes hat Fischer ebenfalls eine klare Sichtweise. Für ihn ist es von großer Bedeutung, Japan miteinzuschließen. Denn das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Welt. In Japan finden sich viele interessante Branchen und einige Weltmarktführer wie zum Beispiel Shimano, Panasonic oder Toyota. Ignoriert man Japan bei der Betrachtung des asiatischen Marktes, lässt man viele Investitionschancen außer Acht. Dass viele Anleger Japan als Investitionsstandort nicht auf dem Schirm haben, liegt wohl vor allem daran, dass es in den Achtzigerjahren einen großen Crash in Japan gab. Damals war das komplette Bankensystem marode, ebenso wie der Immobiliensektor. Das Land leidet auch heute immer noch unter hoher Staatsverschuldung und Deflation.

Wenn man die aktuelle Situation Europas betrachtet – gerade auch mit Blick auf die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie – sehen wir bei uns auch extrem hohe Staatsverschuldung. Wir haben momentan außerdem ein Nullzins-Umfeld und nur minimalste Inflation (beinahe auch schon deflationäre Tendenzen). Lässt man Japan also nun außen vor, müsste man konsequenter Weise annähernd auch Europa auslassen, wenn es um Investments geht. Deshalb gilt: Asien muss inklusive Japan betrachtet werden.

Asien – bekannt für Megatrends

Spricht man von Asien, sind Megatrends ein wichtiges Thema. Denn gerade aus China und Südkorea kommen viele Trends. Aktuell wäre da das 5G Netz zu nennen. Außerdem sind das bargeldlose Bezahlen sowie die E-Mobilität Dinge in denen Asien uns Europäern um vieles voraus ist. Auch der Inlands-Tourismus ist in Asien ein großes Thema. Zu nennen ist hier zum Beispiel China. Dort dürfen insgesamt nur rund zehn Prozent der Bevölkerung außerhalb des Landes reisen. Der Tourismus im eigenen Land ist dort also immens wichtig und damit ein großer Markt.

Von Portfolio-Managern und Index-Anbietern unterschätzt

Obwohl schon seit Längerem viel über Südostasien als Investmentmarkt gesprochen wird, kommt Asien in den Portfolios kaum vor. Das wird sich in Zukunft wohl ändern. Schon mehrmals wurde angekündigt, dass der MSCI World (weltweiter Aktienindex) umgestaltet werden soll. Bisher kommt Asien darin kaum vor, die USA nehmen 65 Prozent ein, Deutschland drei Prozent. Werden die Karten neu gemischt, dann wird Asien sicherlich ein hohes Gewicht bekommen. Was dann passieren wird, kann man sich ausmalen: die Benchmark für viele Portfolios wird sich verändern und dann werden alle Portfolio-Manager der Asien-Quote hinterherrennen müssen. Damit entsteht dann hoher Kaufdruck und davon profitieren die asiatischen Märkte.

Sind Investments in Asien risikoreicher?

Wie hoch das Risiko bei einem Investment ist, kommt wie immer auch sehr auf das Investment-Instrument an. Pauschal kann wohl nicht gesagt werden, dass der asiatische Markt riskanter ist als andere Regionen. Betrachtet man zum Beispiel den GAMAX Asia Pacific Funds (WKN: 972194) aus dem Hause Mediolanum International Funds Ltd., ist das Ergebnis doch sehr positiv: Seit 25 Jahren deckt dieser Fonds ausschließlich den asiatischen Markt ab. Seit 13 Jahren betreut der gleiche Fonds-Manager (DJE Kapital AG) diesen Fonds und in dieser Zeit hat der Fonds lediglich vier negative Jahre zu verzeichnen. Die Volatilität/ Schwankungsbreite des GAMAX Asia Pacific Funds liegt bei nur 14, die des DAX (deutschen Aktienmarktes) beispielsweise ist viel höher. In guten Jahren wie zum Beispiel 2019 konnte der GAMAX Asia Pacific Funds problemlos eine Rendite von 20 Prozent erreichen. In Jahren wie 2009 auch einmal sogar 50% in einem Jahr. Ein gutes Asien-Investment kann also durchaus risikoärmer sein als ein Investment in Europa oder den USA.

Asien – trotz oder gerade aufgrund von Corona ein gutes Investment

Anhand des GAMAX Asia Pacific Funds kann man sehen, dass sich in Asien gute Investmentchancen verbergen. Das war bereits in den letzten Jahren so und in Zukunft wird sich das wohl eher noch verstärken. Es ist deshalb durchaus zu empfehlen, mithilfe bestimmter Investment-Instrumente in den asiatischen Markt zu investieren. Wer den GAMAX Asia Pacific Funds wählt, kann sich wohl relativ entspannt zurücklehnen, die Experten arbeiten lassen und in Ruhe seine Renditen einfahren.

Dirk Fischer

Geschäftsführer, Patriarch Multimanager GmbH

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