Wählen Sie keine Fonds mit zu großem Fondsvolumen!

leistung_aus_fonds Solche Fonds sind nicht mehr flexibel genug und machen sich teilweise selber die Preise beim Kauf oder Verkauf von Aktien kaputt. Nehmen wir einmal an, ein Fonds hat 10 Milliarden EUR Fondsvolumen und der Fondsmanager möchte gerne eine favorisierte Aktie, die vorher noch nicht im Fondsvermögen war, mit 5% des Fondsvolumens zukünftig in den Fonds hinzukaufen.

Dann muss er 500 Millionen EUR in diese Aktie investieren und das treibt den Kurs der Aktie automatisch durch die enorme zusätzliche Nachfrage künstlich in die Höhe. Nach Kauf geht der Kurs in der Regel wieder auf das vorherige Niveau (bei normaler Nachfrage) zurück, d.h. der Einstand in diese Aktie wurde „hausgemacht„ selbst verteuert.

Viele interessante kleinere und mittlere Aktien mit guten Aussichten scheiden von vorneherein zusätzlich aus, da die Marktkapitalisierung dieser Aktiengesellschaften einfach zu klein ist. Die Erfahrung zeigt: Wird ein Fonds zu groß, kann er die Rendite aus der Vergangenheit meist gar nicht mehr erwirtschaften. Big is not beautiful!

Setzen Sie lieber auf die Schnellboote unter den Fonds. Das ist flexibel und bringt Sie schnell an die sonnigen „Rendite-Orte“, wenn ein Unwetter aufzieht. Dann können Sie dem Sturm alleine durch die Geschwindigkeit und die Wendigkeit des Bootes meist unbeschadet entkommen.

Fazit

Statt auf große unflexible Fonds-Flaggschiffe zu setzen, sollten Sie lieber Fonds-Schnellboote bevorzugen, die die
Gefahrenzone schnell verlassen können und Sie zügig in ruhiges und sonniges Fahrwasser bringen.

Dirk Fischer

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