Ein Investmentfonds gilt als die favorisierte Anlageform für Jedermann! Es gibt ihn seit über 100 Jahren und ist deshalb schon ein gut erprobtes Instrument beim Thema Geldanlage. Vergleichbar ist ein Investmentfonds mit einem Bausparvertrag, den auch viele Menschen besitzen. Gemeinsam wird dort für das große Ziel gespart. Am Ende steht dann das Eigenheim. Ähnlich verhält es sich mit einem Investmentfonds. Er ist wie ein großer Topf, in den viele Menschen einzahlen. Denn mit größeren Summen lassen sich eben bessere Anlageformen erschließen. Am Ende wird die erzielte Rendite geteilt.

Ein sinnvolles, erschwingliches Konstrukt

Deshalb sind Investmentfonds ein sehr gutes und sinnvolles Konstrukt für die persönliche Geldanlage und für jeden Sparer erschwinglich. In Deutschland gibt es über 10.000 verschiedene Fonds. Für jede Risikoneigung ist ein passender Fonds dabei. Es gibt beispielsweise die Möglichkeit ausschließlich in Zinspapiere zu investieren oder spekulativ nur in Aktien. Sparer können entscheiden, in welchen Regionen und in welche Sparten sie investieren möchten. Die Fondsauswahl ist hier nahezu grenzenlos. Sollen zum Beispiel Immobilien die bevorzugte Sparte sein, gibt es Fonds die nur dort investieren. Zu den weiteren Vorteilen von Investmentfonds gehört, dass ein Ein- oder Ausstieg jederzeit möglich ist. Hier gibt es also die gleiche Flexibilität wie bei einem Sparbuch. Allerdings ist die Rendite um ein Vielfaches höher. Wer in Fonds mit überwiegendem Aktienanteil investiert, hat in den letzten zehn Jahren eine Rendite von ca. sieben Prozent p.a. erzielt. Bei kürzeren Laufzeiten waren es um die fünf Prozent p.a..
Verglichen mit dem aktuellen Niedrigzinsumfeld ist das eine phantastische Rendite. Darüber hinaus sorgt der Zinseszinseffekt für ein zusätzliches Wachstum. Außerdem ist ein Investmentfonds eine sehr sichere Geldanlage, da es sich hier um sogenanntes „Sondervermögen“ handelt. Sollte tatsächlich mal eine Depotbank insolvent gehen, so wie es beispielsweise 1974 mit dem Bankhaus Herstatt passiert ist, dann gehört das Vermögen aus dem Investmentfonds nicht zur Insolvenzmasse (Beweis: Die Fonds des Hauses Herstatt, die Gerling-Fonds, erwirtschaften noch heute unverändert Renditen für ihre Investoren). Für Anleger ist Sicherheit eben ein wichtiges Thema. Und auch hier kann ein Investmentfonds exzellent punkten.

Aber welcher Fonds passt nun zu mir?

 

Das hängt von den jeweiligen Erfahrungen des Investors ab. Auch seine Risikoneigung spielt natürlich eine Rolle. Wenn man in Investmentfonds investiert, sollte der Anlagehorizont (bei defensiven Fonds) mindestens drei Jahre betragen. Je länger investiert wird, desto stärker macht sich der Zinseszins bemerkbar. Um ein besseres Gefühl für das Thema und die eigene Anlagestrategie zu bekommen, empfehle ich Ihnen unseren „Fonds Crashkurs“. Da werden alle Fragen umfassend beantwortet. Finden Sie dort heraus, welcher Fonds zu Ihrem Anlage-Typ passt!
Ich wünsche Ihnen bei der Anlage ganz viel Erfolg und empfehle Ihnen, sich unbedingt unsere Online-Seminare anzuschauen, um ihr Wissen zum Thema Investmentfonds auszubauen.

Alles Gute.

Ihr

Dirk Fischer

Dirk Fischer

Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH

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