Welche Kosten/Gebühren fallen bei Fonds an?

Die Kosten für einen Investmentfonds hängen sehr stark davon ab, für welche Art von Fonds man sich entscheidet und wo man diesen kauft. Beim Erwerb eines Fonds-Anteils kann eine einmalige Gebühr – der sogenannte Ausgabeaufschlag – anfallen.

Die Höhe dieser Gebühr wird von der Kapitalverwaltungsgesellschaft vorgegeben und ist von Fonds zu Fonds unterschiedlich. Bei vielen Fonds liegt der Ausgabenaufschlag zwischen einem und fünf Prozent des Investitionsbetrages. Es gibt allerdings auch einige Vertriebswege, bei denen dieser Ausgabeaufschlag nicht entrichtet werden muss.

Ein weiterer Kostenfaktor, der beachtet werden sollte, ist die jährliche Verwaltungsgebühr von 1 bis 2,5 Prozent. Manchmal fallen zudem Gebühren an, die man der verwahrenden Bank für die Verwaltung des Wertpapierdepots zahlen muss (häufig Fixbeträge rund um €50,– p.a. pro Depot) .

Ein letzter möglicher Gebührenfaktor kann bei einem Fonds die sogenannte „Performancefee“ sein. Dieser Gebührenfaktor ist ein gängiger zusätzlicher Anreiz für das Fondsmanagement. Bei einem besonders herausragendem Ergebnis für die Anleger, fliest hierbei ein minimaler Teil des erwirtschafteten Ergebnisses dem Fondsmanager als Anerkennung / Sondervergütung zu.

Hier einmal eine beispielhafte, vereinfachte Formulierung für eine Performancefeeregelung bei einem Fonds, um den Ansatz besser verständlich zu machen:

„Nach Erreichen eines neuen historischen Höchststand des Fondsanteilspreises (HighWaterMark), stehen die nächsten 5% Wertsteigerung alleinig den Anlegern zu (Hurdlerate). Sämtlicher darüber hinaus erzielter Mehrertrag geht zu 90% an die Anleger und zu 10% (Performancefee) an das Fondsmanagement“.

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